Wenn es im Winter kalt wird und sich der November dem Ende neigt, rückt auch Weihnachten näher. Weihnachtsmärkte und Weihnachtsfeiern verkürzen nicht nur das Warten aufs Christkind, sondern decken auch wieder kulinarische Spezialitäten auf, die den Sommer über in Vergessenheit geraten sind. Lebkuchen, Spekulatius oder selbst gebackene Plätzchen gehören zur Adventszeit dazu. Aber auch an Getränken wird jedes Jahr wieder neu aufgewartet. Neben den Klassikern, wie Punsch, Feuerzangenbowle und herkömmlichen Glühwein, kam in den letzten Jahren eine weitere Alternative auf. Ein Glühwein aus weißem Wein.
Obwohl er auf Weihnachtsmärkten bislang eher selten gesehen wird, ist die Idee, Weißwein zu würzen und zu erhitzen, nicht neu. Dieses alkoholische Heißgetränk knüpft an die alte Tradition des Würzweins an. Dieser Würzwein wird nach einer Jahrhunderte alten Tradition aus weißem Wein hergestellt. Verfeinert wird das Getränk mit Honig und verschiedenen Gewürzen. Leider wird diese Alternative zu anderen alkoholischen Getränken auf vielen Weihnachtsmärkten nicht immer angeboten.
Wer auf diesen Genuss nicht verzichten möchte, kann entweder zu einem Fertigprodukt aus dem Supermarkt greifen oder selbst welchen aufsetzen. Glühwein selbst herzustellen ist nicht schwierig. Die meisten Zutaten hat man in der Weihnachtszeit zum Backen im Haus und es gibt natürlich auch verschiedene Variationsmöglichkeiten. Die eigentliche Zubereitungszeit beträgt gerade einmal eine viertel Stunde. Allerdings sollte der Glühwein danach noch mindestens eine Stunde ziehen, damit er seinen vollen Geschmack entfalten kann. Je nach Geschmack kann ein trockener oder halbtrockener Weißwein verwendet werden, der zunächst in einem großen Topf erhitzt wird. Für 1 ½ Liter Weißwein werden vier Gewürznelken, ein Schluck Orangensaft, eine Orange, 80 Milliliter Rum, 4-5 EL Kandiszucker (weiß) und nach Belieben eine Zimtstange benötigt. Diese Zutaten werden dem Wein hinzugefügt und kurz erhitzt. Anschließend muss das Getränk etwa eine Stunde ziehen. Vor dem Verzehr sollte der Wein noch einmal erhitzt werden und dampfend heiß serviert werden.




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